Rundwanderung
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Anreise mit der Bahn bis Murg. Den Fahrplan finden sie unter www.sbb.ch,
dann mit dem Murgtaltaxi
(Anmeldung für Taxifahrten bei Taxi Walser Murg, Tel. 081/738 14 41) bis Merlen
(P1) Anreise mit dem Auto bis Merlen (P1) Der Parkplatz kostet 8 Fr. pro Tag, für jeden weiteren Tag 5 Fr. |
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Gutes Schuhwerk und Regenbekleidung sind in den Bergen ein
"Muss". Die Wanderwege sind gut markiert. Die
alte Brücke bei der Station der Transportseilbahn ist zerstört. Man nimmt die
neue Brücke, welche etwas weiter oben bei der Übersichtstafel an der rechten
Strassenseite über den Bach führt und in den bestehenden Weg mündet. Nun
steigt der Weg nun so richtig an. an. Bis Gspon
(1364m) ein schweisstreibender Aufstieg, das meiste zwar im Wald, der aber
sparsam mit seinem Schatten umgeht. In Gspon
überschreiten wir die Kantonsgrenze und nun sind wir im Kt. Glarus. Weiter
geht’s, fast flach dem Gsponbach entlang über das
Alpgebiet von Unter Mürtschen (1494m). Der Weg
führt nun teilweise dem Mürtschbach entlang. Auf
dem Alpgebiet von Ober Mürtschen (1732m) nehmen wir
den Weg nach links. Bald einmal überqueren wir den Bergbach. Nun steigt der
Weg wieder mehr an. Aber nicht lange und die Murgseefurggel
(1985m) ist erreicht. Da überschreiten wir wieder die Kantonsgrenze und sind
wieder im Kanton St. Gallen. Ein herrlicher Bergkranz säumt unsere Wanderung
ein. Nach einem kurzen Abstieg ist die Murgerhütte (1858m) erreicht und von
da ist der Ober- Murgsee (1820m) auch nicht mehr weit. Das Berggasthaus Murgsee hat seinen Ursprung dem früheren Erzabbau in
dieser Gegend zu verdanken. Als dieser dann eingestellt wurde, diente das
ehemalige Knappenhaus als Unterkunft für die Bauarbeiter, die den
Murgsee-Damm errichteten. Dann mit dem Aufkommen des Tourismus zu Beginn
dieses Jahrhunderts wurden die Murgseen als willkommene Fischlieferanten für
die Kurgäste in der Umgebung, speziell für Bad Ragaz entdeckt. So musste sich
das bescheidene Gebäude einem neuen Nutzungszweck stellen: es wurde zum Biwack für die Murgsee-Fischer. Daher auch der Name
"Fischerhütte". Das Berggasthaus hat seinen einfachen, urigen
Charakter im Verlaufe der Jahrzehnte beibehalten. Es dient als Sommer-Saison-
Bergrestaurant für Wanderer und als Ausflugsziel für Sportfischer, die an den
glasklaren Gewässern ihre Erholung suchen. Das eigene Wasserkraftwerk für die
elektrische Energie engt natürlich die "Gastronomischen
Möglichkeiten" ein. Praktisch die ganze Versorgung wird mittels
Helikoptern gewährleistet, was natürlich mit einem grossen Mehraufwand
verbunden ist. Nichts destotrotz versuchen die
Gastgeber Ihren Aufenthalt so angenehm wie möglich zu machen.
Die Wanderroute ist proportional
gezeichnet. Die Wanderung finden sie auf folgenden
Landeskarten: 1:50'000 Walenstadt Nr. 237 /
1:25'000 Spitzmeilen Nr. 1154. Sie können sie bestellen unter: http://www.swisstopo.ch/de/maps/lk/50zus.htm
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