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Anreise mit der
Bahn Über
Chur nach Versam/Station, da in das Postauto nach Talkirch/Turrahus
einsteigen. Heimreise
von Splügen mit dem Postauto nach Thusis und von da mit der Bahn weiter. Anreise mit dem
Auto Das Auto
von Vorteil am Bahnhof Reichenau/Tamins parkieren. Weiterreise mit der Bahn
bis Versam, wie oben beschrieben. Heimreise
mit Postauto und Bahn bis zur Station Reichena/Tamins. Den
Fahrplan finden sie unter: www.sbb.ch |
Schon die
Fahrt mit der Bahn und dann mit dem Postauto bis nach Turrahus (1694m) ist ein
Erlebnis für sich. Das Safiental ist lang und mancher mag sich fragen, von was
leben die Bewohner da zuhinterst im Tal. Der Winter ist streng und hart. Wir
haben nun aber Sommer.
Wer
Kaffeegelüste hat, der sollte sie im Turahus noch stillen, den es geht lange,
bis wieder ein Restaurant zum Vorschein kommt.
Etwas mehr
als eine Stunde geht der Weg leicht steigend weiter ins Tal hinein. Immer
wieder überqueren wir Seitenbäche, wo
zur Schneeschmelze viel Wasser führen. Links von uns rauscht die Rabiusa
ihr Lied. Dann steigt der Weg doch merklich an. Die Sonne brennt, kein Baum der
schatten spendet. Da kommt man arg ins schwitzen, darum genug zu Trinken
mitnehmen. Weit oben kommen alte ausgediente Militärbaracken zum Vorschein. Das
ist unser Etappenziel. Wie weiter oben wir sind, um so grösser wird auch die Sicht übers
Safiental. Das nimmt ja kein Ende.

Mit einer
herrlichen Rundsicht wird die Mühe belohnt da auf dem Safierberg (2486m). Die
Pause auf dem Grat haben wir uns verdient und wer sein Picknick noch nicht
gegessen haben, wird das da mit Genuss geniessen. Da können wir nun auch die
Berge am Hinterrhein bewundern.

Der
Abstieg beginnt. Da geht’s das Tal raus. Neben uns wieder ein rauschender Bach,
der Stutzbach, den wir über eine Holzbrücke überqueren. Da geht’s nun fast
flach. Bald einmal haben wir die Alp Stutz (2019m) erreicht. Aber wo ist
Splügen? Weit unter uns ist der Talboden auszumachen. Die Knie können schon ins
wackeln kommen, bis man unten angelangt ist. In Splügen (1457m) hat man grosse
Auswahl, um noch einige Gelüste zu stillen. Wie schön ist es, im Postauto zu
sitzen und stolz zu sein, diese Wanderung geschafft zu haben.
Der Weg
ist gut. Die Wanderung ist niergens gefährlich, aber sie hat es schon in sich.
Wanderschuhe anziehen ist ein muss. Essen, trinken und Regenjacke gehören
einfach in den Rucksack.
Die
Wanderroute ist proportional gezeichnet.
Die
Wanderung finden sie auf folgenden Landeskarten: 1:50'000 Safiental Nr.257 oder
1:25'000 Vals Nr. 1234. Sie können sie bestellen unter: http://www.swisstopo.ch/de/maps/lk/50zus.htm
