ValzeinaStamsScamerspizZanutscherbodenTrimmis ca. 6.30 Std.

 

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Anreise mit dem Auto

bis Landquart, von da mit der Bahn und Bus nach Valzeina, Schulhaus weiterreisen.

 

Heimreise

von Trimmis mit dem Bus nach Untervaz und von da mit der Bahn nach Landquart zurück fahren.

 

Anreise mit der Bahn und Bus

bis Valzeina, Schulhaus

 

Den Fahrplan finden sie unter: www.sbb.ch

 

Wir starten unsere Wanderung beim Schulhaus Valzeina (1126m).

 

Unser Blick wandert das Tal hinein,

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das Tal hinaus

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und über das zerstreute Dorf Valzeina

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Flach auf der Asphaltfahrstrasse wandern wir ins Tal hinein. Wenn sich der Wanderweg trennt, nehmen wir den rechten Weg. Nun sind wir auf einer Naturstrasse. Es steigt nun immer gleichmässig an. Der Wald spendet uns da Schatten. Ober-Clavadätsch (1258m) haben wir bald hinter uns gelassen. Der Wald und die freie Sicht wechseln immer wieder etwas ab. Da ist es herrlich zu wandern. So erreichen wir Churberg (1426m). Nochmals eine Kehre und der Wegweiser weist uns vom breiten Weg ab, mitten in die Wiese. Da steigt es nun etwas mehr an. Im Vordergrund sehen wir den Schiterberg und im Hintergrund die frisch verschneiten Rätikongipfel.

 

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Wir wandern direkt auf die Pfosten zu. Noch ein kurzes Stück in gleicher Richtung und dann zweigen wir leicht links ab, dem Weidetor zu. Nun geht es immer in gleicher Richtung dem Hang entlang. Bald wird der Weg etwas flacher. Sobald wir den Wald (1720m) verlassen sehen wir unter uns Stams und dahinter die Scamerspitz.

 

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Über Blumenwiesen  geht es runter nach Stams (1645m).

 

Auf dem linken Foto sehen wir weit im Tal unten die Stadt Chur-

 

Die Ställe stehen da aufgereiht wie Perlen. Im Bergrestaurant kann man sich verpflegen, wenn man möchte. Von da an ist der Weg nicht mehr markiert.

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Wer nicht sicher ist, fragt  da, wo man da am besten weiter geht. Ich habe den Weg genommen beim Wegweiser, der oben an dem Wasserreservoir vorbeigeht. Es steigt nun wieder an. Zirka auf der Höhe von 1768m bin ich rechts abgebogen. Da gibt es keinen Weg mehr. Die Kuhwegleine verwirren einem fast. Ich bin da einfach mehr oder weniger gerade über das Bord hochgestiegen. Ab Punkt 1886m bin ich mehr oder weniger dem Weidezaun, am Grat entlang in die Höhe gefolgt. Durch das Gebüsch muss man sich den Weg zum teil suchen. Immer schön dem Grat folgen und …. Der Gipfel steht vor uns. Dieser etwas mühsame Aufstieg hat sich gelohnt. Auf der Scamerspitz (2012m) hat es ein Bänklein um sich auszuruhen. Ein Gipfelkreuz steht auch da. Im Gipfelbuch kann man sich verewigen. Bei der Rundsicht schmeckt das Picknick herrlich.

 

Das Rheintal hinauf,

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Das Rheintal hinunter,

 

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oder einfach auf die gegenüber liegende Seite wandert unser Blick.

 

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Weiter geht es. Der Nebengipfel ist auch bald bestiegen und nun geht es runter. Auch da ist das Weglein nicht immer klar zu erkennen. Zum Glück ist da das Gelände nicht steil. So gelangen wir auf den Zanutscherboden (1896m). Da steht auch wieder ein Wegweiser. In gleicher Richtung mehr oder weniger flach geht es nun am Hang entlang weiter. Bald umhüllt uns der Wald. Kaum merklich geht es nun immer mehr abwärts. Auf der Alpweide geht es gerade abwärts nach Spundätscha (1637m). Wunderbar ist diese Siedlung gelegen, mit dieser Rundsicht. Auf der gegenüberliegende Seite grüsst uns der Calanda.

 

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Ein kurzes Stück geht es flach. Da wenden wir uns um und schauen nochmals ausgiebig zurück.

 

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Von da an geht es nur noch runter und runter. Meistens wandern wir im Wald. Die Knie beginnen an zu schlottern. Die Oberschenkel schmerzen langsam. Der Muskelkater ist vorprogrammiert. Es will und will einfach nicht enden. In Valtanna (871m) angekommen könnte man nun auf einen Bus warten. Ich bin aber weiter nach Trimmis Plaz (637m) gewandert, habe da den Wegweiser zur Bushaltestelle gesehen und bin dem gefolgt etwa noch 10 min. An der Haltestelle Saliet (604m) hat man gute Busverbindungen nach allen Seiten.

Mit etwas Kondition ist diese Wanderung nur zu empfehlen.

 

Wanderschuhe sind immer gut.

Regenschutz, zu Trinken und ein Picknick sollten immer im Rucksack sein.

 

Die Wanderroute ist proportional gezeichnet.

Die Wanderung finden sie auf folgenden Landeskarten: 1:50'000 Prättigau Nr.248 oder 1:25'000 Schiers Nr. 1176. Sie können sie bestellen unter: http://www.swisstopo.ch

 

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