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Anreise mit dem
Auto Das Auto
von Vorteil in Ziegelbrücke parkieren. Weiterreisen
mit den öffentlichen Verkehrsmitteln. Anreise mit der
Bahn Bis Chur,
da in den Bus nach Flims / Bergbahnen http://www.flims.com/de/booking/mountain/
umsteigen. |
In Flims steigen wir in die Foppa - Naraus auf
die Sesselbahn und lassen uns damit bis
Naraus (1840m) hochtragen. Da kann man sich im Restaurant noch stärken für
diese Wanderung. Zuerst steigt es an, dann wird es fast flach. Immer weiter in
das Tal hinein wandern wir, immer schön Richtung Camona da Segnas.
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Bei Punkt 2092m sehen wir unter uns noch einen
weiteren Wegweiser. Wir wandern aber
rechts hinauf Richtung Fil de Cassons. Es lohnt sich. Rechts unter uns
sehen wir die geschwungenen Flussläufe von Segnas Sut. Beim Crap la Tgina
(2323m) wandern wir links weiter. Da ist zum ersten mal der Segnaspass
angeschrieben. Bald erwartet uns eine landschaftliche Überraschung. Zuerst
hört man nur das Rauschen eines Baches. Aber wo ist er. Weit unter uns in
tiefen Rillen hat er seinen Weg in den Felsen gefressen. In etliche
Strudeltöpfe können wir staunend ohne
Gefahr hinunter schauen. |
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Doch es heisst weiterwandern. Nun sehen wir
dann auch bald woher die Wassermassen herkommen. Die Ebene von Plaun Segnas
Sura speist von allen Seiten diesen Bach. Weit hinten können wir sogar den Segnasgletscher
erkennen. |
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Bei Siala werfen wir einmal einen Blick zurück
und können so beide Ebenen noch einmal bestaunen.

Auf der linken Seite kommen die Tschingelhoren
immer näher und näher. Auch das Martinsloch ist nun immer besser und besser zu erkennen.

Die grossen Felsbrocken laden zu einer
Picknickpause ein. Eine Stärkung tut gut vor dem letzten grossen Aufstieg. Wir
wandern immer in der gleichen Richtung weiter, bis wir am Hang angekommen sind.
Meistens liegt in diesem Abschnitt noch alter Schnee.
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Nun halten wir uns links und steigen so dem
Hang entlang Richtung Felswand. Da ist nun fast Kletterkunst gefragt. Seile
und Eisenstangen erleichtern uns das Hochsteigen. Es lohnt sich. Der Blick
zurück ist nicht zu verachten, denn wir sehen einen Teil von unserem
zurückgelegtem Weg. Wir stehen auf dem
höchsten Punkt dieser Wanderung auf dem Pass dil Segnas (2627m). |
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Vor uns
öffnet sich das Glarnerland mit all seinen Gipfeln. Um die Ecke steht ein alter
Militärbunker. Wer da möchte kann sich bei Kaffee oder sonst einem Getränk
stärken. Ob diese Station immer bewirtet ist, entzieht sich leider meinen
Kenntnissen.

Nun geht es
runter, runter und runter. Steil ist es, aber das Weglein ist gut. Weit unten sehen
wir Häuser, da müssen wir hin. Aber der Blick sollte doch auch mal wieder
zurückgehen. Die verschiedenen Farben der Felsen ist da krass. Wie mit einem Massstab gezogen ziehen die
Farblinen der Felswand entlang. Ein paar Mal geht es nun über Bäche, diese
Übergänge sind etwas ausgesetzt, mit der nötigen Vorsicht aber kein Problem.
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Endlich gelangen wir zu Seilbahn (1479m). Etwas
darunter gibt es eine Berghütte, da kann man sich stärken und auch die müden
Beine unter dem Tisch ausgiebig strecken. Ein Kurzer Aufstieg und wir sind
bei der Niederen
– Zündli Seilbahn. Noch einmal ein
letzter Blick auf das Martinsloch und schon schweben wir in das Tal hinunter. |
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Eine alte
aber tüchtige Kistenbahn trägt uns über
die Schlucht nach Zündli (1039m) hinunter. Wir sind froh darum, denn die Knie
schlottern immer noch vom Abstieg. Wer aber nicht mit der Bahn fahren will,
kann den Abstieg auch zu Fuss machen. Von Zündli ist es noch fast ein
Katzensprung (10 min.) bis zur Postautohaltestelle.
Diese
Wanderung ist gut ausgeschildert. Sie sollte aber nur gemacht werden mit guter
Trittsicherheit, guter Kondition und sicherem Wetter. Wanderschuhe,
Regenschutz, Verpflegung und genug zu Trinken sind ein Muss.
Die Wanderroute ist proportional gezeichnet.
Die Wanderung finden sie auf folgenden Landeskarten: 1:50'000 Sardona Nr.247 oder 1:25'000 Flims Nr. 1194 und Elm Nr. 1174. Sie können sie bestellen unter: http://www.swisstopo.ch
